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Durchführung
der Goldakupunktur
Voraussetzung für eine Implantation ist zunächst
eine sorgfältige schulmedizinische Untersuchung
incl. der Anfertigung von Röntgenaufnahmen und
/oder einem CT/MRT, um die genaue Ursache des Schmerzzustandes
zu lokalisieren und die Veränderungen an den Gelenken
zu dokumentieren. Danach erfolgt eine Untersuchung nach
den Prinzipien der traditionellen chinesischen Medizin,
um die blockierten Meridiane ausfindig machen zu können,
denn eine Goldakupunktur ist immer eine ganz individuelle
Therapie. In unserer Praxis machen wir dies über
ein Pulsdiagnoseverfahren (RAC), das sehr viel Erfahrung
erfordert.
Nachdem die Narkosefähigkeit festgestellt wurde,
wird dem Tier eine Beruhigungsspritze über einen
Venenverweilkatheter injiziert. Wenn der Hund schläft,
wird die Haut über den jeweiligen Akupunkturbezirken
rasiert, geswaschen und desinfiziert.
Dann wird über eine Hohlnadel mit 2mm Durchmesser
in die ausgewählten Akupunkturpunkte eine entsprechende
Anzahl Goldstückchen (ca. 3mm lang und 1mm dick
)eingebracht. Da dies eine ganzheitliche Methode ist,
werden die Goldstückchen nicht nur am Ort des Schmerzes
eingebracht, sondern auch an Fernpunkten, wie z.B. dem
Ohr oder der Pfote.
Nach Bedarf werden anschließend noch Röngenaufnahmen
angefertigt, um den Implantatesitz zu kontrollieren,
dann wird der Hund mit einer Gegenspritze wieder aufgeweckt.
Der gesamte Eingriff dauert ohne Voruntersuchung etwa
1,5 Stunden.
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